Schweiz weiter auf US-Beobachtungsliste für Währungsmanipulationen

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Schweiz bleibt mit neun anderen Ländern auf der US-Beobachtungsliste für Währungsmanipulationen. Allerdings hat das Land Chancen, bei der nächsten Ausgabe des Reports von der Liste gestrichen zu werden.
In dem alle sechs Monate veröffentlichten Bericht untersucht das US-Finanzministerium die Praktiken von größeren Handelspartnern der Vereinigten Staaten, die insgesamt rund 80 Prozent des US-Außenhandels ausmachen. US-Finanzminister Scott Bessent will damit gegen unfaire Währungspraktiken vorgehen, die amerikanischen Unternehmen schaden würden, wie laut einer Mitteilung vom Donnerstag sagte.
Der jetzige Report hat festgestellt, dass keiner der größeren Handelspartner alle drei Kriterien für eine vertiefte Untersuchung im Jahr 2025 erfüllt habe, hieß es. Allerdings stünden zehn Länder auf der Beobachtungsliste, deren Währungspraktiken und Wirtschaftspolitik eine erhöhte Aufmerksamkeit verdiene. Diese seien neben der Schweiz China, Japan, Südkorea, Taiwan, Thailand, Singapur, Vietnam und Irland.
Auf die Liste wird ein Land gesetzt, wenn es zwei von drei Kriterien erfüllt. Und wenn ein Land mal auf der Liste ist, bleibt es für mindestens zwei halbjährliche Reports lang drauf. Damit will die US-Regierung sicherstellen, dass die ergriffenen Maßnahmen dauerhaft sind.
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